Forschungsstand

Jugendliche mit chronischen körperlichen Erkrankungen weisen häufig Angst- und Depressionssymptome auf, treffen jedoch auf ein Versorgungssystem mit nur wenigen und nicht immer erreichbaren psychosozialen/psychotherapeutischen Versorgungsangeboten. Diese Versorgungslücke könnte mittels COACH für Jugendliche mit körperlichen Erkrankungen und psychischen Belastungen weiter geschlossen werden. 
Im Durchschnitt leiden 15% der Kinder und Jugendlichen an chronischen Erkrankungen, Tendenz steigend (Van Der Lee, Mokkink, Grootenhuis, Heymans, & Offringa, 2007). Häufige chronische Erkrankungen sind Diabetes mit 310/100.000 diagnostizierten Kindern und Jugendlichen in Deutschland (DiabetesDE, 2010), Mukoviszidose mit einer Prävalenz von 0,08/100.000 (Farrell, 2008) und juvenile idiopathische Arthritis (Callhoff, Weiss, Zink, & Listing, 2013), die etwa 1.000/100.000 der Menschen in westlichen Ländern betrifft. Jugendliche mit chronischen Erkrankungen sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, klinisch signifikante Symptome von Angst und/oder Depressionen zu entwickeln (Pinquart & Shen, 2011a; Pinquart & Shen, 2011b), was wiederum mit verminderter Lebensqualität, verringerter Therapieadhärenz und schlechterer Langzeitprognose verbunden sein kann (Fidika, Herle & Goldbeck, 2014; Havermans, Colpaert, & Dupont, 2008).


Literaturverzeichnis:
Callhoff, J., Weiss, A., Zink, A., & Listing, J. (2013). Impact of biologic therapy on functional status in patients with rheumatoid arthritis-a meta-analysis. Rheumatology, 52(12), 2127–2135.
DiabetesDE. (2010). Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2010.
Farrell, P. M. (2008). The prevalence of cystic fibrosis in the European Union. Journal of Cystic Fibrosis, 7(5), 450–453.
Fidika, A., Herle, M., & Goldbeck, L. (2014). Symptoms of depression impact the course of lung function in adolescents and adults with cystic fibrosis. BMC Pulmonary Medicine, 14(1), 1–6.
Havermans, T., Colpaert, K., & Dupont, L. J. (2008). Quality of life in patients with Cystic Fibrosis: Association with anxiety and depression. Journal of Cystic Fibrosis, 7(6), 581–584.
Pinquart, M, & Shen, Y. (2011a). Anxiety in children and adolescents with chronic physical illnesses: a meta-analysis. Acta Paediatrica, 100, 1069–1076.
Pinquart, M., & Shen, Y. (2011b). Behavior problems in children and adolescents with chronic physical illness: A meta-analysis. Journal of Pediatric Psychology, 36(4), 375–384.
Van Der Lee, J., Mokkink, L., Grootenhuis, M., Heymans, H., & Offringa, M. (2007). Definitions and Measurement of A Systematic Review. JAMA : The Journal of the American Medical Association, 297(24), 2741–2751. 

 

 

Teilprojekt 1: Screening nach psychischer Komorbidität chronisch kranker Jugendlicher

Mukoviszidose

Jugendliche mit Mukoviszidose haben wie Gleichaltrige mit anderen chronischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für psychische Belastungen, d.h. Depressionen, Ängste oder Verhaltensprobleme (Quittner et al., 2016).
Zahlreiche Untersuchungen haben bei Jugendlichen mit Mukoviszidose im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung häufiger Depressionen, Frustration, Angst, weniger soziale Kontakte, eine verstärkte Müdigkeit und mehr Schlafstörungen und andere Probleme beobachtet.
Die Prävalenz depressiver Störungen bei Jugendlichen mit Mukoviszidose wird mit bis zu 29% angegeben (Latchford & Duff, 2013; Smith et al., 2010; Quittner et al. 2014).

Psychische Belastungen können die langfristige Gesundheit und Lebensqualität, das Krankheitsmanagement (z.B. die Therapietreue) und damit auch die langfristigen medizinischen Behandlungsergebnisse erheblich negativ beeinflussen. Eine frühzeitige Erkennung mentaler Gesundheitsprobleme bildet die Grundlage für die Bereitstellung von verhaltensmedizinischen Interventionen und einer besseren Vermittlung Betroffener in die psychosoziale Versorgung.
Deshalb wird seit langem ein systematisches Screening auf psychische Gesundheitsprobleme bei chronisch kranken Jugendlichen und jungen Erwachsenen empfohlen (u.a. mit dem HEADS-Interviewleitfaden für die Jugend-Sprechstunde) (Cohen, Mackenzie & Yates, 1991). Zahlreiche nationale und internationale Fachgesellschaften empfehlen mit einem Evidenzgrad bis Ib ein entsprechendes Screening jährlich zur Identifizierung von Betroffenen im klinischen Alltag (Quittner et al., 2016).
Bisher ist ein solch standardisiertes Screening Instrument hierzulande jedoch noch nicht fest in der Routinediagnostik etabliert.
Die Folgen sind eine unzureichende Erkennung und Behandlung psychischer Störungen bei Jugendlichen und möglicherweise eine verpasste Möglichkeit deren Langzeitprognose und Lebensqualität zu verbessern.

Inhalt zu weiteren chronischen Ekrankungen folgt...

Cohen, E., Mackenzie, R. G., & Yates, G. L. (1991). HEADSS, a psychosocial risk assessment instrument: implications for designing effective intervention programs for runaway youth. Journal of Adolescent Health, 12(7), 539-544.
Latchford, G., & Duff, A. J. (2013). Screening for depression in a single CF centre. Journal of Cystic Fibrosis, 12(6), 794-796.
Quittner, A. L., Goldbeck, L., Abbott, J., Duff, A., Lambrecht, P., Solé, A., ... & Blackwell, L. (2014). Prevalence of depression and anxiety in patients with cystic fibrosis and parent caregivers: results of The International Depression Epidemiological Study across nine countries. Thorax, 69(12), 1090-1097.
 Quittner, A. L., Abbott, J., Georgiopoulos, A. M., Goldbeck, L., Smith, B., Hempstead, S. E., ... & Elborn, S. (2016). International committee on mental health in cystic fibrosis: Cystic fibrosis foundation and european cystic fibrosis society consensus statements for screening and treating depression and anxiety. Thorax, 71(1), 26-34.
Smith, B. A., Modi, A. C., Quittner, A. L., & Wood, B. L. (2010). Depressive symptoms in children with cystic fibrosis and parents and its effects on adherence to airway clearance. Pediatric pulmonology, 45(8), 756-763.

Inhalt folgt...

Teilprojekt 3: Untersuchung zum Einfluss von Motivierender Gesprächsführung auf die Inanspruchnahme psychologischer Angebote

Es gibt ein komplexes Zusammenspiel von Eigenschaften der Erkrankungen, Therapieadhärenz, Angst- oder Depressionssymptomatik, das in einem Teufelskreis resultiert. In der momentanen klinischen Routine kann in der Zusammenarbeit mit chronisch kranken Jugendlichen und deren Familien oft nicht in dem Umfang nachgekommen werden, wie es wünschenswert und notwendig wäre. Zusätzlich dazu ist die Motivation von Jugendlichen eine kognitive Verhaltenstherapie oder andere evidenzbasierte Interventionen gegen Ängste und/oder Depressionen gering (Gearing, Schwalbe, Dweck & Berkowitz, 2012). Dies bedeutet, dass auch dann, wenn Ressourcen zur Verfügung stehen, diese von den Jugendlichen nicht angenommen werden.   


Motivational Interviewing ist ein evidenzbasiertes Verfahren, welches als erste Einsatzmöglichkeit von Miller (1983) in der Beratung bei Personen mit Alkoholabhängigkeit genutzt wurde. Der Fokus des Motivational Interviewing liegt auf einer konstruktiven Konversation mit dem Patienten über seine Verhaltensänderung (Georgopoulou, Prothero, Lempp, Galloway & Sturt, 2015). Rollnick and Miller (1995) definierten Motivational Interviewing als gerichteten, klientenzentrierten Beratungsstil der die freiwillige Wahl einer Verhaltensänderung durch Erklärung und Auflösung von Ambivalenz bezweckt. Das Ziel von Motivational Interviewing ist es demnach die Ambivalenz zu eliminieren, die einen Patienten abhält sein Verhalten zu verändern (Georgopoulou et al., 2015). Die Funktion des beratenden Arztes ist kollaborativ und den Hauptaspekt zur Erreichung des Ziels stellen empathisches Zuhören, Verstehen der Patientenperspektive und die Beseitigung der Resistenz gegen die Verhaltensänderung dar (Georgopoulou et al., 2015). Ein systematischer Review zeigte, dass Motivational Interviewing für verschiedenste Verhaltensänderungsaspekte in der Gesundheitsfürsorge erfolgreich genutzt werden konnte (Lundahl et al., 2013). Lundahl et al. (2013) fanden heraus, dass Motivational Interviewing auch bei geringem zeitlichen Aufwand, in verschiedenen Gesundheitsfürsorge Kontexten, in verschiedenen Formaten und Zeitrahmen effektiv ist. Miller, Yahne, Moyers, Martinez and Pirritano (2004) konnten zeigen, dass Ärzte in einem zweitägigen Kurs erfolgreich in Motivation Interviewing geschult werden könnten.  Ein weiterer Aspekt ist die breite Anwendbarkeit bei Patienten mit unterschiedlichem Alter, Geschlecht und Ethnie um ihre Bereitschaft für gesundheitsdienliches Verhalten zu fördern (Lundahl et al., 2013). Das Verfahren des Motivational Interviewing wurde bereits mit Erfolg bei Jugendlichen angewendet. Zum einen konnte Motivational Interviewing dazu genutzt werden die Adhärenz für medizinische Behandlung bei Jugendlichen zu erhöhen (Hamrin & Iennaco, 2016). Zum anderen zeigte sich der erfolgreiche Einsatz von Motivational Interviewing bei Jugendlichen ebenfalls in einem positiven Effekt auf die Initiation eines Besuchs einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Gruppentherapie (Dean, Britt, Bell, Stanley & Collings, 2016).  

 

Literaturverzeichnis:
Dean, S., Britt, E., Bell, E., Stanley, J., & Collings, S. (2016). Motivational interviewing to enhance adolescent mental health treatment engagement: a randomized clinical trial. Psychological Medicine, 46(09), 1961-1969. doi:doi:10.1017/S0033291716000568 
Gearing, R. E., Schwalbe, C. S., Dweck, P., & Berkowitz, J. (2012). Investigating adherence promoters in evidence-based mental health interventions with children and adolescents. Community mental health journal, 48(1), 63-70.  
Georgopoulou, S., Prothero, L., Lempp, H., Galloway, J., & Sturt, J. (2015). Motivational interviewing: relevance in the treatment of rheumatoid arthritis? Rheumatology, kev379.  
Hamrin, V., & Iennaco, J. D. (2016). Evaluation of Motivational Interviewing to Improve Psychotropic Medication Adherence in Adolescents. J Child Adolesc Psychopharmacol. doi:10.1089/cap.2015.0187 
Lundahl, B., Moleni, T., Burke, B., Butters, R., Tollefson, D., Butler, C., & Rollnick, S. (2013). Motivational interviewing in medical care settings: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Patient Education and Counseling, 93(2), 157-168.  
Miller, W. (1983). Motivational Interviewing with Problem Drinkers. Behavioural psychotherapy, 11(02), 147.  
Miller, W., Yahne, C., Moyers, T., Martinez, J., & Pirritano, M. (2004). A Randomized Trial of Methods to Help Clinicians Learn Motivational Interviewing. Journal of consulting and clinical psychology, 72(6), 1050-1062.  
Rollnick, S., & Miller, W. R. (1995). What is motivational interviewing? Behavioural and cognitive Psychotherapy, 23(04), 325334.  
 

Teilprojekt 4: Online Intervention

Unter den bekanntesten Therapien zur Behandlung von Depression (DeRubeis, Siegle & Hollon, 2009; Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, 2013) und Angstzuständen (Bandelow et al., 2012; Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, 2010, 2013) ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT; Englisch CBT) die Therapie der ersten Wahl für leichte bis mittelschwere Symptome bei Jugendlichen (Compton et al., 2004). Im Hinblick auf Depressionen und Angstzustände bei chronischen Erkrankungen wurde auch festgestellt, dass CBT die Symptome von Depressionen bei Personen mit chronischen Erkrankungen reduziert (Dobkin et al., 2011). Der Zugang zur Behandlung ist jedoch begrenzt. In einer deutschen Stichprobe wurden nur 28,8% der Jugendlichen mit psychischen Auffälligkeiten behandelt (Hintzpeter et al., 2015). Vor allem in der Population mit chronischen körperlichen Erkrankungen werden psychische Auffälligkeiten bislang nicht ausreichend erkannt und behandelt. Um diese Versorgungslücke zu schließen und psychische Belastungen frühzeitig adressieren zu können, könnte die internet-basierte kognitive Verhaltenstherapie (iCBT; internet-basierte CBT) eine vielversprechende Methode darstellen. 


Die iCBT ist bei gegebener Wirksamkeit eine gute Möglichkeit die Versorgungslücke bei Jugendlichen mit komorbiden psychologischen Symptomen zu verringern und kann als niederschwelliges Angebot den begrenzten Zugang zur Behandlung entsprechend erweitern. Die aktuellen Forschungsergebnisse bezüglich der Wirksamkeit der iCBT zur Verringerung von Angstzuständen und Depressionen sind vielversprechend. Die vorliegende Studie wird neben der Frage der Wirksamkeit auch einen expliziten Fokus auf die Evaluation potentieller Risiken und Nebenwirkungen einer iCBT für Jugendliche mit körperlichen Erkrankungen und psychischen Belastungen legen. Bislang sind mit Hilfe von meta-analytischen Studien für das Erwachsenenalter keine Symptomverschlechterungen oder negativen Effekte durch internet-basierte Interventionen im Vergleich zu anderen Interventionen, die sich gegen depressive Erkrankungen richten, bekannt geworden (Ebert et al., 2016). Eine Evaluation für das Jugendalter steht jedoch noch aus. 


Viele aktuelle Studien bestätigen, dass therapeutisch begleitete iCBT als eine ebenso effektive Methode wie die traditionelle kognitive Verhaltenstherapie von Angesicht zu Angesicht zur Behandlung von psychischen Störungen angesehen werden kann (Andersson et al., 2014; Andersson, 2016; Andersson et al., 2016). iCBT verbessert depressive Symptome sowie allgemeine Angststörungen (Hedman, Ljótsson, & Lindefors, 2012; Ye et al., 2014). Im Vergleich zu einer Wartelistenkontrollgruppe konnte eine iCBT-Intervention die Symptome leichter bis mittelschwerer Depression sowie von Angstzuständen verbessern (Arnberg, Linton, Hultcrantz, Heintz & Jonsson, 2014; Reyes-Portillo et al., 2014). Bei Jugendlichen konnten verschiedene iCBT-Angebote klinisch bedeutsame Ausprägungen von Angststörungen und depressiven Erkrankungen reduzieren (Calear & Christensen, 2010; Ebert et al., 2015; Pennant et al., 2015; Vigerland et al., 2016). Dies sind vielversprechende Anhaltspunkte, die uns annehmen lassen, dass iCBT und TAU (Treatment as Usual) zu einer stärkeren Linderung der Angstzustände und depressiven Symptome von Jugendlichen führen wird, als TAU alleine. Therapeutische Begleitung durch einen eCoach scheint dabei eine bedeutsame Rolle für die Steigerung der Wirksamkeit von iCBT zu spielen (Baumeister, Reichler, Munzinger, & Lin, 2014; Johansson & Andersson, 2012; Richards & Richardson, 2012). Auf Grund dieser Forschungsergebnisse wird die Online-Intervention im Rahmen des COACH-Projekts durch besonders geschulte eCoaches begleitet. 


Im Hinblick auf Depressionen und Angstzustände bei chronischen Erkrankungen wurde festgestellt, dass CBT die Symptome von Depressionen bei Personen mit chronischen Erkrankungen reduziert (Dobkin et al., 2011). In einer systematischen Übersicht (McCombie, Gearry, Andrews, Mikocka-Walus & Mulder, 2015) wurde berichtet, dass durch iCBT die Symptome von Angst und Depression auch bei etwa der Hälfte der betrachteten chronisch erkrankten Personen verbessert werden konnten. In einer Meta-Analyse wurden kleine Effektgrößen für iCBT bei Menschen mit Gesundheitszuständen sowohl für die Reduktion der Depressionssymptome als auch für Angstzustände berichtet (Farrand, & Woodford, 2015). Mögliche Faktoren, die zu den Effektstärken geführt haben können, sind ein niedriges klinisches Niveau dieser Symptome zu Beginn der Erhebung sowie meist Selbsthilfeinterventionen ohne Therapeutenführung. Zusammenfassend kann man festhalten, dass internet-basierte Interventionen bei verschiedenen psychischen Erkrankungen im Jugendalter wirksam zu sein scheinen. Sie weisen zudem auf ein relevantes Potential hin, die evidenzbasierte psychische Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche mit chronischen körperlichen Erkrankungen und psychischer Belastung auszuweiten (Domhardt, Steubl & Baumeister, im Druck). 


Literaturverzeichnis
Andersson, G. (2016). Internet-Delivered Psychological Treatments. Annual Review of Clinical Psychology, 12(1), 157–179. 
Andersson, G., Cuijpers, P., Carlbring, P., Riper, H., & Hedman, E. (2014). Guided Internet-based vs . face-to-face cognitive behavior therapy for psychiatric and somatic disorders : a systematic review and meta-analysis Guided Internet-based vs . face-to-face cognitive behavior therapy for psychiatric and somatic disorders. World Psychiatry, 13(3), 288–295. 
Andersson, G., Topooco, N., Havik, O., & Nordgreen, T. (2016). Internet-supported versus face-to-face cognitive behavior therapy for depression. Expert Review of Neurotherapeutics, 16(1), 55–60. 
Arnberg, F. K., Linton, S. J., Hultcrantz, M., Heintz, E., & Jonsson, U. (2014). Internet-delivered psychological treatments for mood and anxiety disorders: A systematic review of their efficacy, safety, and cost-effectiveness. PLoS ONE, 9(5). 
Bandelow, B., Sher, L., Bunevicius, R., Hollander, E., Kasper, S., Zohar, J., … Vega, J. (2012). Guidelines for the pharmacological treatment of anxiety disorders, obsessive-compulsive disorder and posttraumatic stress disorder in primary care. Int J Psychiatry Clin Pract., 16(2), 77-84.
Baumeister, H., Reichler, L., Munzinger, M., & Lin, J. (2014). The impact of guidance on Internet-based mental health interventions - A systematic review. Internet Interventions, 1(4), 205–215. 
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Compton, S. N., March, J. S., Brent, D., Albano, A. M., Weersing, V. R., & Curry, J. (2004). Cognitive-behavioral psychotherapy for anxiety and depressive disorders in children and adolescents: An evidence-based medicine review. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 43(8), 930–959. 
DeRubeis, R. J., Siegle, G. J., & Hollon, S. D. (2009). Cognitive therapy vs. medications for depression: Treatment outcomes and neural mechanisms. Nature Review Neuroscience, 9(10), 788–796. 
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, D. (2010). Behandlung von Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen: Evidenz- und konsensbasierte Leitlinie (S3). AWMF Online-Das Portal Der Wissenschaftlichen Medizin, 1–9.
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, D. (2013). Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen: Evidenz- und konsensbasierte Leitlinie (S3). AWMF Online-Das Portal Der Wissenschaftlichen Medizin, 1–78. 
Dobkin, R. D., Menza, M., Allen, L. A., Gara, M. A., Mark, M. H., … Friedman, J. (2011). Cognitive -Behavioral Therapy for Depression in Parkinson ’s Disease : A Randomized, Controlled Trial. American Journal of Psychiatry, 168, 1066–1074.
Domhardt, M., Steubl, L., Baumeister, H. (in press). Internet- and mobile-based interventions for mental and somatic disorders in children and adolescents: A systematic review of meta-analyses.
Ebert, D. D., Zarski, A. C., Christensen, H., Stikkelbroek, Y., Cuijpers, P., Berking, M., & Riper, H. (2015). Internet and computer-based cognitive behavioral therapy for anxiety and depression in youth: A meta-analysis of randomized controlled outcome trials. PLoS ONE, 10(3), 1–15. 
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Hintzpeter, B., Klase, F., Schön, G., Voss, C., Hölling, H., & Ravens-Sieberer, U. (2015). Mental health care use among children and adolescents in Germany: results of the longitudinal BELLA study. European Child & Adolescent Psychiatry, 24(6), 705-713.
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Pennant, M. E., Loucas, C. E., Whittington, C., Creswell, C., Fonagy, P., Fuggle, P., … Williams, P. (2015). Computerised therapies for anxiety and depression in children and young people: A systematic review and meta-analysis. Behaviour Research and Therapy, 67, 1–18. 
Reyes-Portillo, J. A., Mufson, L., Greenhill, L. L., Gould, M. S., Fisher, P. W., Tarlow, N., & Rynn, M. A. (2014). Web-based interventions for youth internalizing problems: A systematic review. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 53(12), 1254–1270.
Richards, D., & Richardson, T. (2012). Computer-based psychological treatments for depression: A systematic review and meta-analysis. Clinical Psychology Review, 32(4), 329–342. 
Vigerland, S., Lenhard, F., Bonnert, M., Lalouni, M., Hedman, E., Åhlén, J., … Ljótsson, B. (2016). Internet-delivered cognitive behavior therapy for children and adolescents: A systematic review and meta-analysis. Cognitive Behaviour Therapy, 50, 1–10. 
Ye, X., Bapuji, S. B., Winters, S. E., Struthers, A., Raynard, M., Metge, C., … Sutherland, K. (2014). Effectiveness of internet-based interventions for children, youth, and young adults with anxiety and/or depression: a systematic review and meta-analysis. BMC Health Services Research, 14, 313. 

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